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Urheberrechts‑Novelle 2021
Ministerialentwurf vom 02.09.2021

Zusammenfassung

Die Novelle modernisiert das Urheberrecht: Sie hebt Ausnahmen für Kabel‑ und Antennenanlagen auf, führt neue Pflichten für große Online‑Plattformen ein, schafft erweiterte kollektive Rechtewahrnehmung für nicht‑verfügbare Werke, stärkt das Leistungsschutzrecht für Presseverleger und ermöglicht Text‑ und Data‑Mining für Forschung.
Bundesministerium für Justiz9/3/2021XXVII
Bürgerliches Recht

Schwerpunkte

  • Ein neuer § 17 Abs. 4 regelt die Direkteinspeisung: Rundfunkunternehmer und Signalverteiler gelten als gemeinsame Sender und müssen beide die Erlaubnis des Urhebers einholen.
  • § 18b definiert ergänzende Online‑Dienste (Simul‑ und Catch‑Up‑Dienste) und legt das Ursprungslandprinzip fest – die Verwertungshandlung muss im Staat der Hauptniederlassung des Rundfunkunternehmers stattfinden.
Regierungsvorlage
Urheberrechts‑Novelle 2021 – Modernisierung des Urheberrechts
einfache Mehrheit 16.12.2021
Gesetz
Image of politician Zadić Alma, Dr., LL.M. © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Zadić Alma, Dr., LL.M. - 42

GRÜNE

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