<!--[0-->Novelle des Kraftfahrgesetzes: Verbot lauter Tuning‑Manöver und höhere Strafen<!--]-->
Novelle des Kraftfahrgesetzes: Verbot lauter Tuning‑Manöver und höhere Strafen
Ministerialentwurf vom 17.02.2022

Zusammenfassung

Der Entwurf ändert das Kraftfahrgesetz, indem er bestimmte laute und gefährliche Verhaltensweisen von Fahrzeugen – vor allem in der Tuner‑Szene – als unzulässig erklärt, die Geldstrafen erhöht und Behörden erlaubt, bei Wiederholungsgefahr sofort die Fahrt zu unterbrechen.
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie2/18/2022XXVII
Straßenverkehr

Schwerpunkte

  • Der Gesetzestext wird um einen zusätzlichen Satz erweitert, der Fehlzündungen, laute Geräusche durch das Abblasen von Überdruck im Ansaugsystem und Flammen aus dem Endschalldämpfer ausdrücklich als unzulässige Verhaltensweisen definiert.
  • Ein neuer Absatz (§ 102 Abs. 3c) listet vier konkrete Verhaltensweisen – extreme Beschleunigungen/Abbremsungen, nicht‑situationsbedingte Nutzung, Driften bzw. Kreisenlassen und das Anheben von Karosserie oder Radaufhängung mittels Hydraulik‑/Pneumatikpumpen – als unzulässig, weil sie nicht der Eigenart des Fahrzeugs entsprechen.
Regierungsvorlage
Erweiterung des KFG – Verbot von Tuning‑ und Lärmbelästigungs‑Verhalten
einfache Mehrheit 27.04.2022
Gesetz
Image of politician Gewessler Leonore, BA © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Gewessler Leonore, BA - 48

GRÜNE

Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
somes

Parteiübergreifend machen wir Demokratie transparent, verständlich und zugänglich.

Das Entwicklungsteam wird seit 03.11.2025 von Netidee gefördert.

Entwicklung

Socials

© 2026 somes - Verein für Demokratie und politische Transparenz.