Reform des Staatsbürgerschaftsrechts zur Vermeidung von Verlust bei Doppelstaatsbürgerschaft

Zusammenfassung

Der Entwurf will das Staatsbürgerschaftsrecht ändern, um den unbeabsichtigten Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft – besonders bei Kindern und Familien im Ausland – zu verhindern. Er schlägt vor, die Beibehaltung auf Ehepartner und Kinder auszuweiten, die Frist von zwei Jahren zu verlängern und klare Kriterien für die Beibehaltung festzulegen.
einfache Mehrheit XXVIII 09.04.2026
Andere
Staatsangehöriger
partizipative Demokratie

Schwerpunkte

  • Kinder können die österreichische Staatsbürgerschaft verlieren, wenn ein Elternteil eine fremde Staatsbürgerschaft erwirbt und die Eltern nicht zwischen Abstammungs‑ und Verleihungs‑Staatsbürgerschaft unterscheiden.
  • Der aktuelle Beibehaltungsbescheid ist nur zwei Jahre gültig, was bei langen Auslandsverfahren häufig zu einem unbeabsichtigten Verlust führt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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